BTB Thüringen

Aktuelles - Thüringen

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Starkes Signal für einen zukunftsfähigen öffentlichen Dienst 

BTB_Thüringen_Erfurt1.jpgMit einem bundesweiten Aktionstag hat die Gewerkschaft BTB am heutigen Montag ein deutliches Zeichen in der laufenden Tarifrunde der Länder (TV-L 2025/2026) gesetzt. In zahlreichen Städten beteiligten sich Tarifbeschäftigte mit Arbeitsniederlegungen, während Beamtinnen und Beamte demonstrierten.

 Pressemitteilung des BTB Bundesvorsitzenden Jan Seidel

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Staatsmodernisierung geht nicht ohne Investition in die Beschäftigten!

25 12 Streikplakat

Die Arbeitgeber der Länder sprechen von Tempo und Staatsmodernisierung - aber in den aktuellen TV-L-Verhandlungen kommt von ihnen kein Angebot. Egal wie oft die Arbeitgeber "Beschleunigung" oder "Modernisierung" sagen: In den TV-L-Verhandlungen bleibt ein dynamischer Fortschritt von ihnen aus - und das bedeutet Stillstand und ein überholtes Ritual aus der Vergangenheit.

Jan Seidel (BTB Bundesvorsitzender) 

Kundgebung zum Auftakt der 2. Verhandlungsrunde TV-L 25/26 vor dem Verhandlungshotel in Potsdam 

Teilnahme an der Protestaktion in Potsdsam

Gemeinsam in der Sache, klar in unseren Forderungen !!!
Die starken BTB-Ostfriesen und wir stehen mit klarer Ausrichtung und klarer Haltung zusammen.

Wir fordern nur, was uns zusteht
7 % mehr Entgelt, mindestens 300 Euro

Ausgang der 2. Verhandlungsrunde

Kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber – die logische Folge: Streikaktionen & Demonstrationen!

„Wir wollten einen konkreten Einigungskorridor erarbeiten, um Mitte Februar tatsächlich abschlussfähig zu sein“, so der dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer. „Das hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder offenbar nicht gewollt. Wenn die TdL in der dritten Runde so weitermacht, fährt sie diese Tarifverhandlungen vor die Wand.“

Gerade in den technischen Bereichen des öffentlichen Dienstes ist diese Blockade kurzsichtig.
Der Fachkräftemangel ist real, die Konkurrenz um qualifiziertes Personal hoch, die Aufgaben in der Infrastruktur wachsen.

Wer keine attraktiven Arbeitsbedingungen bietet, verliert – nicht irgendwann, sondern jetzt.
Ein System ohne Energie kommt zum Stillstand. 


Ohne Investitionen in Beschäftigte gibt es keine stabile Infrastruktur im öffentlichen Dienst.
Damit die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot vorlegen, bauen wir Druck auf und machen unsere Unzufriedenheit deutlich.

Wir nehmen an Warnstreiks und Demonstrationen teil.

 PotsdamPotsdamPotsdam

Wir sind bereit!

Streikende

Tarifbeschäftigte und Beamte der Länder fordern eine angemessene Einkommensentwicklung!

Am 17. November 2025 hat die Bundestarifkommission des dbb gemeinsam mit dem Bundesvorstand die Forderungen zur Einkommensrunde 2025/2026 für die öffentliche Verwaltung der Länder beraten und beschlossen.

Die wichtigsten Forderungen des dbb für einen starken öffentlichen Dienst

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens 300 Euro
  • Erhöhung aller Zeitzuschläge in § 8 Abs. 1 TV-L um 20 Prozent
  • Laufzeit 12 Monate

Alle weiteren Informationen erhalten Sie über die Internetseite des dbb
Einkommensrunde 2026 - dbb beamtenbund und tarifunion

Wir fordern von den Arbeitgebern

  • Zeitnah ein erstes Angebot
  • Konstruktive Verhandlungen
  • Wertschätzung und Anerkennung
  • Verantwortung für die Zukunft des Öffentlichen Dienstes

Dem TV-L unterfallen Technikerinnen und Techniker, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Beschäftigte in naturwissenschaftlichen Berufen. Sie sorgen täglich mit ihrer Arbeit für ein gut funktionierendes Gemeinwesen, das sich insbesondere auch während der zurückliegenden Krisen als robust und zuverlässig erwiesen hat. 

Die Termine für die drei geplanten Verhandlungsrunden sind

  • Dezember 2025 Auftakt der Verhandlung in Berlin
  • Aktionen
  • – 16. Januar 2026 2. Verhandlungsrunde in Potsdam
  • Aktionen
  • - 13. Februar 2026 3. Verhandlungsrunde in Potsdam.
  • Aktionen

Also in der Zeit vom 3. Dezember bis 13. Februar müssen wir gemeinsam
für gute Einkommen und faire Arbeitsbedingungen Flagge zeigen.

BTB            Beschäftige     Together    Beamte

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